Social Media Manager müssen heutzutage alles können. Texte schreiben. Anzeigen schalten. Soziale Netzwerke im Schlaf steuern. Und natürlich Bilder perfekt bearbeiten. Da nicht jeder einen Zugang zu Profisoftware wie Photoshop hat, zeige ich Dir hier heute 3 kostenloses Bildbearbeitungsprogramme. So können auch Einsteiger sofort sehr gute Ergebnisse erzielen.

Werbung und so: Ich zeige Euch hier heute Tools, die ich auch oft in meinen Trainings verwende. Wegen Links kennzeichne ich den Beitrag hiermit als WERBUNG. Ich stehe aber mit keinem der aufgeführten Unternehmen in Kontakt oder werde dafür bezahlt. 

Kostenlose Bildbearbeitungsprogramme

Grade auf Instagram kann das perfekte Bild den Unterschied machen. Die meisten erfolgreichen Accounts nutzen hochwertige Bildbearbeitungsprogramm für die perfekten Posts.

Oft macht es ja Sinn Geld für gute Tools auszugeben, da man viel Zeit sparen kann. In Sachen Bildbearbeitung sieht das ganz anders aus. Viele der Profiprogramme sind besonders teuer. Zusätzlich überfordern die vielen Funktionen Einsteiger bei der Anwendung. Die gute Nachricht ist: Es gibt schon sehr einfach Bildbearbeitungsprogramme, die nix kosten.

 

Canva

Melanie Perkins aus Australien hat 2012 Canva auf den Markt gebracht. Die Webanwendung hat das Ziel jeden zum Grafik Designer zu machen. Die Handhabung ist dabei kinderleicht. Zunächst wählt man ein passendes Format. Dabei sind die Bildgrößen vieler gängiger Social Media Plattformen bereits voreingestellt und der User kann mit einem Klick das passende Format wählen. Anschließend öffnet sich eine Bildfläche und der Inhalt kann per Drag and Drop bearbeitet werden.

Die Grundversion ist dabei kostenlos und völlig ausreichend. User müssen jedoch einen eigenen Account anlegen, um Canva zu nutzen. Neben vielen Funktionen bietet Canva auch eine große Auswahl an Bildern und Grafikelementen zur kostenlosen Verwendung an. Insgesamt ist Canva sehr empfehlenswert für Social Media Manager ohne Grafikerkenntnisse. Außerdem kannst Du Canva auch als App auf Dein Handy laden. Da Deine Bilder automatisch in Echtzeit in der Cloud gespeichert werden, kannst Du so von allen Geräten auf die Dateien zugreifen. Das macht die Arbeit besonders in Zeiten von Instagram deutlich einfacher.

Und zu guter letzt bietet die Webanwendung einen umfangreichen Pool an Bildformaten für Facebook-Titel, Beitragsbilder in Blogs oder eBooks Insgesamt also ein perfekter Begleiter für Social Media Manager.

Du findest Canva hier.

Screenshot von dem kostenlosen Bildbearbeitungsprogramm Canva mit einer Auswahl verschiedener Designs.

Kostenloses Bildbearbeitungsprogramm: Canva

 

Fotor

2012 scheint das Jahr der Bildtools im Internet zu sein, denn auch Fotor gibt es seitdem. Im Vergleich zu Canva ist Fotor eher ein Fotobearbeitungstool. Hier kannst Du Fotos zuschneiden und mit Effekten versehen. Besonders kleine Anpassungen und Spielereien sind damit schnell und einfach erledigt. Auch hier ist die Grundversion kostenlos. Wer mag, kann sich registrieren, was jedoch nicht zwingend notwendig ist.

Wer gerne mit dem Handy fotografiert, sollte mal einen blick auf die Fotor App werfen. Damit kannst Du Collagen erstellen und Bilder am Handy bearbeiten. So werden Deine Schnappschüsse schnell zum Hingucker.

Screenshot von dem kostenosen Bildbearbeitungsprogramm Fotor

Screenshot: Fotor Quelle: Fotor

Du findest Fotor hier.

Power Point

Kommen wir zum absoluten Geheimtipp. Ok, Power Point ist nicht kostenlos aber die meisten von Euch haben Zugang zu Microsoft Office und sind im Umgang mit Word, Excel und Power Point geübt. Die wenigsten kennen jedoch die umfangreichen Funktionen, die Power Point zur Bildbearbeitung bietet. Freistellen geht zum Beispiel ganz einfach und ohne komplexe Ebenen, wie in Photoshop.

Ziehe einfach ein Bild in eine Power Point Folie. Wenn Du das Bild anklickst, zeigt sich im Menü eine neuer Reiter mit dem Titel „Format“. Hier verstecken sich die geheimen BIldtools. Freistellen, Helligkeitskontraste verändern und Größenanpassungen werden so kinderleicht. Schreib mir gerne einen Kommentar oder eine Nachricht, wenn ich dazu ein ganzes Tutorial erstellen soll.

 

Und noch ein Tipp zum Abschluss

Wenn Du einfach nur nach einem Tool suchst, mit dem Du Bilder komprimieren kannst, dann schau mal bei TinyPNG vorbei. Das Tool bieten eine kostenlose Grundversion der Webanwendung. Besonders Blogger und WordPress-Anwender können damit die Dateigröße von Bildern ganz einfach verkleinern. Das spart nicht nur Speicherplatz auf dem Server, sondern auch Ladezeit Deiner Webseite.

Viel Spaß mit den Tools. Wenn Ihr noch andere Tipps auf Lager habt, schreibt gerne einen Kommentar. Und wenn Ihr noch auf der Suche nach Bildmaterial seid, dann schaut doch mal bei meinem Beitrag über kostenlose Bilddatenbanken vorbei.

Damit verabschiede ich mich in ein sonniges Herbstwochenende. Viele Grüße aus Berlin!